Papilio - Primärprävention im Kindergarten gegen die Entwicklung von Sucht und Gewalt

Grundlegende soziale Verhaltensweisen lernt der Mensch in der Kindheit. Was im Kindergartenalter versäumt oder falsch gelernt wurde, ist später schwer nachzuholen oder zu korrigieren. Vorbeugung gegen die Entwicklung von Sucht- und Gewaltverhalten sollte und kann also bereits bei Drei- bis Sechsjährigen ansetzen.

 

Mit Papilio hat das beta Institut ein wissenschaftlich fundiertes Programm entwickelt, das bei Kindergartenkindern

  • die sozial-emotionalen Komptenzen steigert und
  • Verhaltensauffälligkeiten reduziert.

 

Damit schützt Papilio vor der Entwicklung von Sucht und Gewalt. Das Besondere an Papilio ist, dass es sich nicht um eine einmalige Aktion handelt, sondern dass es fortlaufend und wiederkehrend in den Kindergarten-Jahresablauf integriert wird.

 

Die Entwicklungsphase ist abgeschlossen. Zum 1.7.2010 wurde das "Projekt" Papilio in den selbstständigen Papilio e.V. überführt.

 

Wissenschaftliche Studie: ALEPP

Die Machbarkeit und die Wirksamkeit der Papilio-Maßnahmen wurden in einer wissenschaftlichen Studie belegt: Augsburger Längsschnittstudie zur Evaluation des Programms Papilio (ALEPP).

Details zur Studie auf www.papilio.de/papilio_alepp.php.

 

Die Inhalte des Papilio-Programms

Emotionale KompetenzPapilio hat drei Ebenen:

  1. Entwicklungsförderndes ErzieherInnen-Verhalten
  2. Kindorientierte Maßnahmen
  3. Einbeziehung der Eltern

 

Im Kindergarten eingeführt werden drei kindorientierte pädagogische Maßnahmen, die die Kinder beim Aneignen geistiger, sozialer und emotionaler Fertigkeiten, z.B. prosozialem Verhalten und dem gewaltfreien Lösen von Problemen und Konflikten unter Gleichaltrigen, fördern:

 

1. Spielzeug-macht-Ferien-Tag

Kinder lernen, sich mit sich selbst zu beschäftigen und ohne herkömmliches Spielmaterial kreativ zu spielen.

 

 

2. Meins-deinsdeins-unser-Spiel 

Belohnt soziale Kompetenz im Umgang miteinander.

 

3. Paula und die Kistenkobolde (Bild)

Umgang mit den grundlegenden Gefühlen Wut, Traurigkeit, Angst und Freude, sowohl beim Kind selbst als auch bei anderen Kindern.

 

Zum Papilio-Programm entwickelte das beta Institut Fortbildungen für ErzieherInnen sowie für TrainerInnen, um pädagogische Fachkräfte für die Einführung von Papilio zu qualifizieren. Die TrainerInnnen werden heute von der Papilio-Zentrale fortgebildet. Ausgebildete TrainerInnen wiederum bilden in ihren Regionen die ErzieherInnen in den Kindergärten fort.

 

 

Weiterführende Links und Informationen
www.papilio.de  

 

 

© 2017 | beta institut gemeinnützige GmbH