Ermittlung des Case-Management-Bedarfs bei krebskranken Kindern und Jugendlichen
Die Krebserkrankung eines Kindes hat Auswirkungen auf die gesamte Familie. Damit nicht das gesamte Familienleben zerstört wird, kann die Familie je nach Bedarf von außen unterstützt werden. Um diesen Unterstützungsbedarf möglichst direkt nach den ersten Kontakten mit einer Familie einschätzen zu können, wurde auf der Basis von theoretischen Erkenntnissen und Expertenwissen ein Intake-Bogen entwickelt.
Der erste Teil der Arbeit erarbeitete die theoretischen Grundlagen zur Entwicklung eines Intake-Bogens für Krebserkrankungen bei Kindern und Jugendlichen im Rahmen des systemischen Case Managements. Zunächst wurden die medizinischen Grundlagen dargestellt, dann die Auswirkungen der Krebserkrankung auf die Familie herausgearbeitet. Dabei wurden sowohl die Belastungen als auch Coping-Modelle berücksichtigt. Schließlich wurde der Handlungsansatz Case Management auf der individuellen und der systemischen Ebene vorgestellt sowie dessen momentane Umsetzung in der Sozialpädiatrie bei chronischen Erkrankungen erläutert.
Im zweiten Teil der Arbeit wurde der Intake-Bogen für Familien mit krebskranken Kindern oder Jugendlichen entwickelt. Er basiert auf der Grundlage der theoretischen Ausarbeitungen und Experteninterviews. Außerdem wurden Intake und Intake-Bogen im Zusammenhang des systemischen Case Managements dargelegt, kritisch gewürdigt und seine Umsetzungsmöglichkeiten dargestellt.
Titel der Arbeit: Entwicklung eines Intake-Bogens für Krebserkrankungen bei Kindern und Jugendlichen im Rahmen des systemischen Case Managements / Diplomarbeit von Susanne Hecker. 2004, Berufsakademie – Staatliche Studienakademie Villingen-Schwenningen, Prof. Dr. Matthias Brungs
Kontakt für weitere Fragen Andreas Podeswik, Telefon 0821 45054-124, andreas.podeswik@beta-institut.de
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