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Risiken im Belastungs- und Ressourcenprofil von Familien mit Frühgeborenen


Die Frühgeburtenrate in Deutschland liegt unverändert hoch bei 7 %, allerdings wurde die Überlebensrate in den letzten Jahren deutlich verbessert. Daraus ergeben sich besondere Risiken für anhaltende gesundheitliche Probleme und Entwicklungsstörungen sowie erhebliche psychosoziale Belastungen der Eltern.
Case Manager können den Familien durch entlastende Begleitung, Information, Vernetzung und Organisation helfen. Case Management befähigt Fachkräfte dazu, unter komplexen Bedingungen Hilfemöglichkeiten abzustimmen und die vorhandenen institutionellen Ressourcen im Sozial- und Gesundheitswesen zu nutzen.

Das Belastungs- und Ressourcenprofil (BRP) ist ein wichtiger Dreh- und Angelpunkt im Case Management, das die Analyse der Ist-Situation der Familie transparent zusammenfasst. In der Arbeit wurde ein Raster für ein BRP erarbeitet, das vor allem die Indikatoren enthält, die die Entwicklungschancen des Kindes verschlechtern. Für die Praxis der Nachsorge bedeutet dies, dass auf diese Belastungen besonders zu achten ist. Zudem hat sich das BRP als sehr nützlich erwiesen, komplexe Fälle zu analysieren, die Betreuung hoch belasteter Familien im Team strukturiert zu besprechen, die Hilfe für die Familie zu planen und Erfolge der Nachsorge darzustellen.


Titel der Arbeit: Eine Analyse ausgewählter Faktoren zur Umsetzung eines nachhaltigen Case Managements, dargestellt am Beispiel von Eltern frühgeborener Kinder / Diplomarbeit von Thorsten Krull. 2004, Universität Augsburg, Prof. Dr. Axel Tuma


Kontakt für weitere Fragen
Andreas Podeswik, Telefon 0821/45054-124, andreas.podeswik@beta-institut.de


 

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