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Sozioökonomische Studie

Die "Sozialwissenschaftliche und gesundheitsökonomische Evaluation des Bunten Kreises e.V.", kurz sozioökonomische Studie genannt, lief von Oktober 1999 bis Mitte 2003.

 Download Kurzbericht zu den Ergebnissen (pdf, 145 KB).

 

Die zentralen Ergebnisse der Studie sind:

  • Die Versorgung mit Nachsorge ist bei einem Großteil der Zielgruppe kostengünstiger als ohne Nachsorge.
  • Vor allem Eltern, die hohe Belastungen zu bewältigen haben, sind mit Nachsorge erheblich zufriedener als ohne.

Die sozioökonomische Studie hat drei Teile: Erstellung eines umfassenden Nachsorge-Profils, Kosten-Nutzen-Analyse der Nachsorgeleistungen bei Früh- und Risikogeborenen und Fallkontrollstudie. Sie wurde geleitet von Prof. Dr. Anita B. Pfaff, Professorin für Volkswirtschaft an der Universität Augsburg. Die Studie ist an den Forschungsverbund Public Health assoziiert.


Im ersten Schritt

wurden die vorhandenen Falldaten des Bunten Kreises seit 1995 gesammelt und gesichtet und ein umfassendes Profil des gesamten Versorgungskonzeptes erstellt. Analysiert wurden vor allem die erbrachten Leistungen und die damit verbundenen Kosten.


Der zweite Studienteil

konzentrierte sich exemplarisch auf die Früh- und Risikogeborenen. Erstellt wurde eine Kosten-Nutzen-Analyse. Neben den direkten Kosten (Behandlung, Ärzte, Kliniken, Arznei- und Heilmittel) wurden auch die indirekten Kosten, die vor allem bei den Eltern anfallen (z.B. Arbeitsausfall, Betreuungsaufwand) sorgfältig mitberechnet. Ebenso wurde der Nutzen umfassend messbar gemacht. Es ging, bei allen damit verbundenen Schwierigkeiten, auch um intangible Nutzen wie etwa die Lebensqualität als subjektive Kategorie des Behandlungserfolges. Die Kosten-Nutzen-Analyse dient als Bewertungsgrundlage für die Beurteilung der Nachsorge-Versorgungsstrukturen.


Teil drei

war eine Fallkontrollstudie, ein Vergleich des Augsburger Nachsorgemodells mit der herkömmlichen stationären Versorgung Früh- und Risikogeborener. Die Kontrollfälle kamen aus der Universitätskinderklinik Bonn und dem Klinikum Nürnberg.

 

Kontakt zur Studienleitung Augsburger Nachsorgeforschung
Dr. Friedrich Porz
Telefon 0821/400-3382 oder -3401
friedrich.porz@beta-institut.de

 Download Kurzbericht zu den Ergebnissen (pdf, 145 KB).

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